Helene Thürig
Lebenslauf Standard
Geboren und aufgewachsen im Kanton Thurgau, nach der Matura Studium in Zürich, Bern und Paris, 1985 Solistendiplom für Orgel bei Heinrich Gurtner. Klavierdiplom SMPV bei Marc Staudenmann, Zürich. Organistenstellen in Buchs ZH, St. Gallen- Rotmonten und seit 1991 an der Stadtkirche Lenzburg. Klavierlehrerin an der Musikschule Lenzburg. Tätigkeit als Gottesdienst- und Konzertorganistin, Kammermusikerin, Chorleiterin, Konzertorganisatorin.
Helene Thürig
Lebenslauf persönlich
Ich bin 1957 geboren und wuchs im Thurgau auf. Mein erster Kontakt mit der Musik war die Stimme meiner Mutter, welche mich mit vielen Volksliedern vertraut machte. In der Schulzeit folgten Klavier- und Orgelunterricht und erste Erfahrungen in Gottesdienstbegleitung. Nach der Matura studierte ich Orgel bei Janine Lehmann in Zürich (Neue Orgelmusik, Messiaën, Répertoire-Studium), Gaston Litaize in Paris (französische Barock-Komponisten, César Franck) und Heinrich Gurtner in Bern (Mendelssohn, Reger).
Seit meinem ersten Jahr an der Orgel beschäftigte mich das Werk von Johann Sebastian Bach, das auf so vollkommene Art organistische Spielfreude, phantasievolle musikalische Formgebung, Wärme der Melodik, überragende intellektuelle Beherrschung aller kompositorischen Mittel der Zeit und eine tiefe menschliche Suche nach Vergewisserung und Geborgenheit in sich vereint.
Die Orgel wurde zu meinem Lebensinhalt, welcher Gottesdienstgestaltung, Konzerte mit Kammermusikpartnern und Solo-Rezitals sowie eine Lehrtätigkeit in kleinerem Rahmen umfasst. Daneben widme ich mich als Klavierlehrerin an der Musikschule Lenzburg dem musikalischen Nachwuchs. Ich möchte junge Menschen fürs Musizieren begeistern, zu kompetentem Instrumentalspiel anleiten und ihnen meine Freude an den Werken der Meister weitergeben. Die Leitung unseres Seniorenchors sowie Projekte mit Kinderchor runden mein Arbeitsfeld ab.
Referenzen
„... Die Lenzburger Konzertorganistin übernahm nicht nur die begleitenden Continuo-Parts, sondern setzte mit drei Orgelwerken
auch solistische Akzente. So wurde der Komplex der Buxtehudeschen Kantaten mit einem Präludium des Lübecker Komponisten eröffnet. Helene Thürig registrierte dieses Werk sparsam und ausserordentlich durchsichtig, gleichsam den Ton unserer berühmten Orgel
auskostend ...“
„Thüringer Allgemeine“ vom 8. Oktober 2002 (Gastkonzert mit dem Chor des Musikvereins Lenzburg)
„...Ebenso begeisterte sie mit dem schwungvollen „Prélude et danse fuguée“ von Gaston Litaize (1909-1991). Hier gab Helene Thürig zu erkennen, auf welche spielerische Art die Strenge der Fuge überwunden und durch synkopische Rhythmen ihr ein tänzerisches Gepräge verliehen wird. ....“
„Thurgauer Zeitung“ vom 13. Januar 2002 (Konzert mit Lisa Lüthy, Violoncello, in der katholischen Kirche Weinfelden)
„Musik von mediterraner Luzidität - ... Helene Thürig spielte zwischen den gemeinsam musizierten Werken kurze Orgelstücke aus der Zeit vor Bach, welche sie verständlich und humorvoll kommentierte ...“
AargauerZeitung vom 13. Dezember 2000 (Adventskonzert mit dem Gitarristen Martin Pirktl in Hendschiken AG)
„Improvisation und Konstruktion: Zwei Seiten der gleichen Medaille ...Ungewöhnliche Musik zum Karfreitag mit Orgel und Akkordeon .. So entstand eine überaus spannende Auseinandersetzung zwischen dem, was Bach uns hinterlassen hat, und dem, was ein zeitgenössischer Musiker (der Akkordeonist Hans Hassler) dabei empfindet ...“
Aargauer Zeitung, 25. April 2000
und ausserdem....
„Unsere Hochzeit liegt nun schon einige Wochen zurück. Unzählige der unvergesslichen Momente begleiten uns auf dem gemeinsamen Weg. Für die wunderschönen Orgelklänge an unserem Traugottesdienst bedanken wir uns ganz herzlich. Du hast viel zu unserem schönen Tag beigetragen.“
Y. und M. F.- B. (Hochzeit 14. Mai 2005).
„Ihnen ganz speziellen Dank. Durch Ihre musikalischen Beiträge haben Sie aus dem Gottesdienst etwas ganz Besonderes gemacht. Auch war die Wahl der Musikstücke absolut ideal und hätte der Verstorbenen sicher sehr gefallen. ...“
P.R. (Beerdigung 11. August 2005).